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Nach Unfall mit Gelenkbus: NiAG setzt Arbeit mit Subunternehmer aus

📫 Aktuelles • 01.07.2026

Der schwere Zwischenfall im Schienenersatzverkehr in Erwitte‑Stirpe hat direkte Folgen für den Regionalverkehr am Niederrhein. Nachdem ein Gelenkbus am 23. Juni plötzlich am Gelenk auseinandergebrochen war, hat die Niederrheinische Verkehrsbetriebe AG (NIAG) eine technische Sonderprüfung bei dem beteiligten Subunternehmer veranlasst. Der Dienstleister war sowohl im Schienenersatzverkehr als auch im Linienbetrieb für die NIAG tätig. Die Kontrolle ist eine unmittelbare Reaktion auf den Unfall – und sie fällt in eine Reihe früherer Auffälligkeiten.



Der Unfall in Erwitte‑Stirpe

Der Bus war auf dem Weg nach Lippstadt, als er kurz vor dem Ortseingang von Erwitte ohne Fremdeinwirkung auseinanderbrach. Das Fahrzeug trennte sich in zwei Teile, von denen einer in einen Graben rutschte und der andere die Fahrbahn blockierte. Fünf Fahrgäste und der Fahrer blieben unverletzt. Die Bergung dauerte mehrere Stunden, die Straße wurde für die Unfallaufnahme vollständig gesperrt . Die Polizei geht nach aktuellem Stand von einem technischen Defekt aus und untersucht die genaue Ursache weiter.



NIAG reagiert mit technischer Sonderprüfung

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls leitete die NIAG eine technische Überprüfung aller Fahrzeuge des betroffenen Subunternehmens ein. Mehrere Busse fielen dabei durch die Kontrolle. Das Unternehmen wurde daraufhin vorübergehend aus dem Betrieb genommen, um mögliche Risiken für Fahrgäste auszuschließen. Die NIAG betont, dass die Maßnahme aus Sicherheitsgründen erfolgte und nur eine geringe Anzahl Fahrzeuge betroffen ist.



Wiederholte Probleme mit dem Subunternehmer

Bereits in der Vergangenheit hab es häufiger technische Mängel an den Bussen des Verkehrsbetrieb.

So wurde im Januar 2026 bereits ein Bus im Schienenersatzverkehr von diesem Subunternehmer in Düsseldorf stillgelegt

Siehe: Bus im Schienenersatzverkehr wegen technischer Mängel stillgelegt



Auswirkungen auf den Linienverkehr

Durch die Suspendierung des Subunternehmens kann es zu vereinzelten Ausfällen im Linienverkehr kommen. Die NIAG arbeitet daran, Ersatzkapazitäten zu organisieren. Fahrgäste werden gebeten, vor Fahrtantritt Echtzeitdaten über App, Website oder VRR‑Auskunft zu prüfen.



Einordnung

Der Unfall in Erwitte‑Stirpe und die anschließende NIAG‑Überprüfung zeigen, wie wichtig verlässliche technische Standards im öffentlichen Nahverkehr sind. Der Vorfall verdeutlicht, dass Verkehrsbetriebe bei Auffälligkeiten schnell handeln müssen – insbesondere wenn externe Dienstleister beteiligt sind. Die laufenden Ermittlungen sollen klären, ob strukturelle oder wartungsbezogene Ursachen vorliegen und welche Konsequenzen für den Subunternehmer folgen.



Quellen:

Informationen:

NiAG

Hellwegradio

Polizei Soest



Der Bus nach dem Unfall (Bildquelle: Polizei Soest)


✍️ Autor: Redaktion Redaktionsteam 👁️ Aufrufe: 12

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